Der Bundesstützpunkt Nord – einer von dreien in Deutschland

Nur drei Bundesstützpunkte Tennis gibt es in Deutschland – und einer davon ist die TennisBase Hannover. So ist die TennisBase Hannover als Bundesstützpunkt eines von drei Kompetenzzentren für den leistungs- und spitzensportorientierten Tennisnachwuchs in Deutschland. Darüber hinaus sind in München-Oberhaching die Herren angesiedelt und in Stuttgart-Stammheim werden die jungen Damen des Porsche-Talent-Teams zu Lehrgängen zusammengezogen.

Warum Bundesstützpunkte? Um die Förderung des Spitzenleistungssports im Deutschen Tennis Bund (DTB) zu optimieren, ist ein Stützpunktsystem notwendig, dass den Erfordernissen der Spitzenleistungssportförderung im Tennis gerecht wird. Im olympischen Zyklus werden die Bundesstützpunkte alle vier Jahre auf Vorschlag des DTB vom DOSB geprüft und vergeben.

Wesentliche Voraussetzung für die Ernennung zum Bundesstützpunkt ist die vorhandene Infrastruktur (Plätze mit verschiedenen Bodenbelägen, Konditionshalle, Übernachtungsmöglichkeiten, Olympiastützpunkt-Anbindung, Internatsanschluss etc.). Eines der wichtigsten Kriterien ist die Anzahl der DTB-Kaderspieler/innen, die an einem BSP trainieren und diesem zugeordnet sind.

Jedem der drei Bundesstützpunkte ist auch ein Bundestrainer zugewiesen. In Hannover ist das Peter Pfannkoch, der für die engere Bindung des DTB an die Bundesstützpunkte, für einen höheren Synergieeffekt zwischen diesen und die Koordination von Trainings- und Turnierplänen sorgt.

An allen Bundesstützpunkten ist eine Internatsanbindung gegeben, damit neben den schulischen Anforderungen optimierte Trainingsbedingungen (mehrere Trainingseinheiten pro Tag) ermöglicht werden. Alle Fördermaßnahmen der DTB-Kaderspieler/innen (Trainings- und Turnierplanung, Konditionstraining, psychologisches Training, physiotherapeutische und medizinische Betreuung) in den genannten Stützpunkten werden vom DTB mit seinen Landesverbänden abgestimmt.